Thailand: Endlich Ferien

Das Meer und den Strand geniessen haben wir uns nach intensiven knapp 6 Monaten reisen redlich verdient ;-). Der Zufall wollte es, dass sich auch ein Freund von uns für diese Zeit bei uns spontan gemeldet hat und wir somit die ersten Tagen zusammen in Südthailand am Meer verbrachten.

 

Nach Myanmar hiess es wieder mal zurück nach Bangkok. Bangkok kennen wir so langsam aber sicher wie unsere eigene Hosentasche. Wir verbrachten eine Nacht in Bangkok bevor wir in den Süden aufbrachen. Unser erster Stopp war Kao Lak. Wir landeten pünktlich auf Phuket und nun hiess es schauen, wie wir am besten nach Kao Lak kommen. Die Taximafia war natürlich wie immer mit am Start. Nach zähen Verhandlungen bekamen wir einen Preis, welcher uns nicht direkt aus den Socken haute ;-). Nach einer knapp 1 stündigen Fahrt erreichten wir dann unser erstes Ziel. Da wir alle hungrig waren und auch noch keine Bleibe für die nächsten 4 Tage hatten hiess es erst mal Essen. Während dem Essen erlebten wir auch sogleich unseren ersten Regenschauer. Die Abkühlung tat gut!? Nach dem Essen organisierten wir ein Zimmer und handelten auch sogleich einen PikUp aus. Das Hotel war gute 15min vom Strand entfernt. Wir fühlten uns aber gleich wohl. Wir hatten ein schönes Bungalow welches wir zu Dritt bewohnten und vor unserer Tür war auch direkt ein „kleiner“ Pool. Den Strand besuchten wir natürlich auch und genossen jeden Sonnenstrahl und das kühle Nass. Wir merkten aber schnell, dass der Süden von Thailand wieder eine ganz andere Hausmarke ist als der Norden. Alles ist teurer und die Tuk-Tuk/Taxi-Mafia verlangt horrende Preise für mickrige Strecken. Als Aussrede wird immer ein Stück Papier mit den Fixpreisen hervorgezaubert. Das komische daran ist nur, dass es absolut keine Rolle spielt wo man einsteigt ;-). Wenn man zum Punkt B will kostest dies halt so und so viel, egal wo man einsteigt :-). Echt lustiges Völkchen die Südthailändische Tuktukmafia :-).

 

Nach 3 Tagen ging es weiter nach Krabi. Genauer gesagt nach Ao Nang, da Krabi selber keinen wirklichen Badestrand hat. Ao Nang hat einiges zu bieten. Es hat ein gutes Nachtleben, aber auch einige Strände. Die meisten davon sind aber nicht wirklich empfehlenswert, da sie fast nur aus ca. 5 Meter Strand zwischen Strasse und Meer verfügen. Der schönste Strand war mit Abstand der „Naraparat Beach“. Dieser liegt zwischen einer kleinen Insel und dem Festland. Je nach Wasserstand, kann man zur Sandbank laufen, waten oder man muss sogar schwimmen. AJa, ihr lest richtig. Auch wir haben mal Ferien nötig. Das ganze Organisieren, die Hotelzimmersuche etc. braucht auch Energie. Und einfach mal 3 Woche Nichts tun und einfach nur m Abend haben wir zu Dritt wieder mal so richtig gefeiert in der Airport-Bar. Karaoke durfte natürlich auf gar keinen Fall fehlen. Wir hatten eine Menge Spass und es tat gut wieder mal so richtig ausgiebig über Gott und die Welt in der Muttersprache zu quatschen :-). Natürlich durfte auch der eine oder andere Bucket Rum-Cola nicht fehlen :-). Nach 10 schönen Tagen hiess es leider schon wieder Abschied nehmen. Unser Freund musste leider wieder nach Hause und für uns hiess es weiter nach Koh Lanta.

 

Koh Lanta ist einfach nur WOW!?!? Wir können diese Insel nur weiter empfehlen. Es ist ruhig, hat lange Strände, nicht zu überlaufen und die Übernachtungspreise sind auch nicht von einem anderen Stern. Unsere Bungalow lag knapp 50 Meter vom Strand entfernt. Nach den intensiven Tagen in Ao Nang war nun „Erholung“ von der Erholung angesagt ;-). Da unser Bungalow eine kleine Terrasse mit Hängematte hatte, verbrachten wir die Abende meisten vor unserem Bungalow. Wir spielten Karten, lasen in unseren Büchern oder genossen einfach nur das süsse Nichtstun. Auf Koh Lanta haben wir wieder mal seit langer Zeit ein Roller gemietet und haben die Insel erkundet. Wir fanden sogar einen Strand, bei welchem man gratis Schnorchelequipment ausleihen konnte. Dies haben wir natürlich ausgenutzt und haben die Unterwasserwelt genossen. Unser Ziel war es eigentlich die Insel mit dem Roller zu umrunden. Leider war dies nicht möglich, weil ein Nationalpark „im Weg war“ und dementsprechend auch die Strasse zu Ende war. Unser Rollertag war viel zu schnell vorbei. Wir wären gerne noch länger auf der Insel herumgekurft.

 

Da wir noch nicht genug von Strand und Meer hatten, hiess es ein neues Ziel suchen. Wir waren schnell fündig geworden. Es sollte Koh Phi Phi werden. Der Name hört sich doch schon traumhaft an. Wir buchten ein Fährticket und dann hiess es auch schon: Tschau Koh Lanta, Hallo Koh Phi Phi. Leider fanden wir auf Koh Phi Phi weder das Paradies noch sonst etwas Positives. Für uns war Koh Phi Phi ein einziger Reinfall und wir bereuten es schon kurz nach der Ankunft, dass wir unser kleines Paradies Koh Lanta verlassen haben. Es beginnt schon bei der Ankunft: Alle haben für die Sauberkeit 20 Bath zu bezahlen. Was man dann aber auf der ganzen Insel zu sehen kriegt verschlägt einem wortwörtlich den Atem. Überall liegt Dreck und in den Seitengassen riecht es nach allem Möglichen, aber bestimmt nicht nach Blumen oder Putzkolonnen. Auf Koh Phi Phi wimmelt es nur so von übermütigen Jugendlichen, welche sich die Kante geben. Überall laufen die Teenager halb Nackt durch die Gassen und haben absolut keinen Respekt vor den Einheimischen. Die beiden Hauptstrände werden hinter vorgehaltener Hand nicht nur so aus Spass „Mallorca von Thailand“ genannt. Die Hauptstrände sind voll von Baren. Jede mit der noch besseren und noch lauteren Musikanlage. Dies führt natürlich auch dazu, dass die wenigen „abgelegenen“ Strände ebenfalls total überfüllt sind. Vielleicht hätte man einen „einsamen“ Strand mit den nötigen Kleingeld gefunden, aber für uns war das Kapitel Koh Phi Phi schnell abgehackt. Wer auf der Suche nach Party ohne Ende ist, ist auf Koh Phi Phi sicherlich gut aufgehoben. Wir haben das Gegenteil gesucht und wurden Masslos enttäuscht. Nach 2 Nächten verabschiedeten wir uns von dieser Insel und kehrten nach Ao Nang zurück, da unser Weiterflug nach Kuala Lumpur von Krabi aus startete. Wir verbrachten also nochmals 2 Nächte in Ao Nang bevor wir Thailand definitiv den Rücken kehrten.

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